Was ist Vakuumverpackung?
Vakuumverpackung, auch Dekompressionsverpackung genannt, dient dazu, die gesamte Luft aus dem Verpackungsbehälter zu entfernen und diesen luftdicht zu verschließen, um einen hohen Druck im Beutel aufrechtzuerhalten. Der Luftmangel entspricht einem Sauerstoffmangel, wodurch Mikroorganismen keine Lebensbedingungen vorfinden und somit die Frische der Lebensmittel gewährleistet und Krankheiten vorgebeugt wird. Anwendungsgebiete sind beispielsweise Vakuumverpackungen von Plastikbeuteln, Aluminiumfolie, Glaswaren, Kunststoffen und Kunststoffverbundmaterialien. Die Wahl des Verpackungsmaterials richtet sich nach der Art des Produkts. Da Obst ein frisches Lebensmittel ist und noch atmet, kann ein hoher Sauerstoffmangel zu physiologischen Erkrankungen führen. Daher wird die Vakuumverpackung für Obst seltener eingesetzt.

Konzept und Funktion
Vakuumverpackungen schützen Produkte vor Umwelteinflüssen und verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, wodurch deren Wert und Qualität gesteigert werden können. Die Vakuumverpackungstechnologie entstand in den 1940er Jahren. Seit der erfolgreichen Anwendung von Polyester- und Polyethylenfolien für die Verpackung von Konsumgütern im Jahr 1950 haben sich Vakuumverpackungsmaschinen rasant weiterentwickelt.
Im Alltag und Berufsleben sind Vakuumverpackungen aus Kunststoff allgegenwärtig. Leicht, luftdicht, frischhaltend, korrosions- und rostbeständig – diese Kunststoffverpackungen finden in vielen Bereichen Anwendung, von Lebensmitteln und Medikamenten über Strickwaren bis hin zur Präzisionsfertigung, Metallverarbeitung und Laboren. Die zunehmende Verbreitung von Vakuumverpackungen hat die Entwicklung von Vakuumverpackungsmaschinen vorangetrieben und die Anforderungen an diese Maschinen erhöht.
Der Mechanismus der Vakuumverpackung: Ziel ist es, den Sauerstoffgehalt in der Verpackung zu reduzieren, Schimmelbildung und Verderb der verpackten Lebensmittel zu verhindern, Farbe und Aroma der Lebensmittel zu erhalten und die Haltbarkeit zu verlängern.
Die Hauptfunktion der Vakuumverpackung besteht darin, Sauerstoff zu entfernen, um den Verderb von Lebensmitteln zu verhindern. Das Prinzip ist relativ einfach, da Lebensmittelverderb hauptsächlich durch Mikroorganismen verursacht wird und die meisten Mikroorganismen (wie Schimmelpilze und Hefen) Sauerstoff zum Überleben benötigen. Genau dieses Prinzip nutzt die Vakuumverpackung, um den Sauerstoff aus den Lebensmitteln zu entfernen. Verpackungsbeutel und Lebensmittelzellen, sodass die Mikroorganismen ihre „Überlebensumgebung“ verlieren. Experimente haben gezeigt: Bei einer Sauerstoffkonzentration im Verpackungsbeutel von ≤ 1 % sinkt das Wachstum und die Vermehrungsgeschwindigkeit von Mikroorganismen rapide, und bei einer Sauerstoffkonzentration von ≤ 0,5 % werden die meisten Mikroorganismen gehemmt und stellen ihre Vermehrung ein. (Anmerkung: Vakuumverpackung kann das Wachstum anaerober Bakterien sowie den durch Enzymreaktionen verursachten Verderb und die Verfärbung von Lebensmitteln nicht verhindern. Daher muss sie mit anderen Hilfsmethoden wie Kühlung, Schnellgefrieren, Trocknung, Hochtemperatursterilisation, Sterilisation mit Strahlung, Mikrowellensterilisation, Einlegen in Salzlake usw. kombiniert werden.)
Neben der Hemmung des Wachstums und der Vermehrung von Mikroorganismen erfüllt die Vakuum-Entsauerung eine weitere wichtige Funktion: Sie verhindert die Oxidation von Lebensmitteln. Da fetthaltige Lebensmittel viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, werden diese durch Sauerstoff oxidiert, was zu Geschmacksveränderungen und Qualitätsverlust führt. Darüber hinaus verursacht die Oxidation den Verlust der Vitamine A und C, und die instabilen Farbstoffe werden durch Sauerstoff angegriffen, wodurch sich die Farbe verdunkelt. Daher kann die Sauerstoffentfernung Lebensmittelverderb wirksam verhindern und Farbe, Aroma, Geschmack und Nährwert erhalten.

Die Hauptfunktion von Vakuumverpackungen besteht nicht nur in der Sauerstofferhaltung, sondern auch im Schutz vor Druck, Lufteinschlüssen und der Frischhaltung. Sie bewahrt effektiv Farbe, Duft, Geschmack, Form und Qualität von Lebensmitteln sowie deren Nährwert über einen langen Zeitraum. Darüber hinaus eignen sich viele Lebensmittel nicht für die Vakuumverpackung an sich, sondern müssen vakuumverpackt werden. Dazu gehören beispielsweise knusprige und empfindliche Lebensmittel, solche, die leicht verklumpen, sich verformen und Öl verlieren, sowie Lebensmittel mit scharfen Kanten oder hoher Härte, die den Beutel durchstechen könnten. Nach dem Vakuumieren ist der Druck im Beutel höher als der Umgebungsdruck. Dadurch wird verhindert, dass die Lebensmittel unter Druck zerdrückt oder verformt werden, ohne dass das Aussehen oder der Aufdruck des Beutels beeinträchtigt wird.
Vakuumverpackte Luftverpackungen werden nach dem Vakuumieren mit Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff oder einem Gemisch aus zwei oder drei Gasen befüllt. Stickstoff ist ein Inertgas, das als Füllstoff dient und einen Überdruck im Beutel aufrechterhält. Dadurch wird verhindert, dass Luft von außen eindringt, und die Lebensmittel werden geschützt. Stickstoffdioxid löst sich leicht in Fetten oder Wasser. Die dabei entstehende leichte Kohlensäure hemmt das Wachstum von Mikroorganismen wie Schimmelpilzen und Fäulnisbakterien. Sauerstoff hemmt das Wachstum und die Vermehrung anaerober Bakterien, hält Obst und Gemüse frisch und farbenfroh, und eine hohe Sauerstoffkonzentration sorgt für die leuchtend rote Farbe von frischem Fleisch. So bleiben die Nährstoffe in Obst und Gemüse erhalten.
Anwendungsbereich
1. Pökelwaren: Wurst, Schinken, Speck, gesalzene Ente usw.
2. Eingelegtes Gemüse: eingelegter Senf, getrockneter Rettich, Kohlrabi, Kimchi usw.
3. Sojaprodukte: getrockneter Tofu, vegetarisches Hühnchen, Bohnenpaste usw.
4. Gekochte Lebensmittel: Brathähnchen, Bratenente, Rindfleisch mit Soße, frittierte Speisen usw.
5. Fertiggerichte: Reis, Instantnudeln, gekochtes Gemüse usw.
6. Weiche Dosen: Bambussprossen in klarem Wasser, Früchte in Sirup, Acht-Schätze-Brei usw.
